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Die Erwartungen an moderne Outdoorjacken sind hoch!

Du möchtest natürlich möglichst lange Freude an deiner Outdoorbekleidung. Die vorgestellten Harshelljacken schützen dich bei Bedarf vor Wind und Wetter und leisten dabei großartige Dienste! Damit das aber auch dauerhaft so bleibt, müssen die Sachen richtig gepflegt werden.

Als erstes schauen wir uns an, was alles deine Kleidung beeinträchtigt.

Regen:

Wie bitte, was? Ja genau: Deine Jacke/Hose werden bei der Herstellung mit einer Imprägnierung versehen, die dafür sorgt, das Regentropfen abperlen. Je öfters du im Regen unterwegs bist, desto mehr spült sich diese Imprägnierung heraus. Nach und nach wirst du feststellen, das immer weniger Regen abperlt und sich je nach der Beschaffenheit des Obermaterials die Jacke oder Hose mit Wasser vollsaugt.

Mit der Zeit ist das ganz normal und wird bei allen Bekleidungsstücken gleich welchen Herstellers auftreten und sollte nicht als Qualitätsmangel betrachtet werden. Die Wasserdichtigkeit wird davon allerdings nicht beeinträchtigt. Wenn du dich noch nicht mit der Wirkungsweise solcher Produkte beschäftigt hast und deine Bekleidung ohne Pflege einfach weiter benutzt, wird es dir so vorkommen, als ob mit dem Abperleffekt auch die Regendichtigkeit verloren gegangen ist. Hier können wir dich beruhigen: Das ist nicht der Fall! Die Feuchtigkeit die sich nun in deinem Kleidungstück sammelt, kann nun nicht mehr so einfach vom Material von innen nach außen geleitet werden, da das Wasser die Poren des Gewebes zum Großteil verschlossen hat.

Lag deine Bekleidung länger im Schrank und du bist dir vor deiner nächsten Tour nicht sicher ob noch Nikwax TX Directalles in Ordnung ist, kannst du das ganz einfach feststellen, indem du das Kleidungsstück kurz unter Wasser hälst. Bleibt eine größere Fläche benetzt, sollte man nachbessern. Zum einen kann die Imprägnierung im Trockner reaktiviert werden. 20 Minuten bei niedriger Temperatur sollten ausreichen. Steht kein Trockner zur Verfügung, kann auch ein Bügeleisen verwendet werden. Hierzu legt man ein Handtuch zwischen Bügeleisen und dem Kleidungsstück und stellt das Thermostat auf eine niedrige Stufe. Dampft sollte man auf keinen Fall verwenden. Das beste Ergebnis erziehlt man aber mit dem Trockner, da dort die Wärmeverteilung am besten ist!

Auf jeden Fall sind die Pflegehinweise beachten! Sind Outdoorjacken oder Hosen bereits etwas älter, wird es mit der Reaktivierung vermutlich nicht mehr so klappen wie am Anfang. Muss die Imprägnierung nachgebessert werden, stehen Mittel zum Aufsprühen oder Einwaschen zur Verfügung. Wir empfehlen das Einwaschen, denn so ist eine gleichmäßige Verteilung auf den Stoff gewährleistet!

Schweiß:

Ungeachtet vom Tragegefühl emfehlen wir immer eine erste Bekleidungsschicht unter deiner Funktionsbekleidung anzuziehen! Neben der Isolationswirkung und der weitergabe von Feuchtigkeit an die nächste Schicht, zu Großteil verhindert sie auch das Fett und Salze von der Haut an deine Bekleidung weitergebenen wird. Deine erste Bekleidungsschicht (Zwiebelprinzip) sollte daher regelmäßig gewaschen werden! Ein bisschen Fett und Salz wird aber dennoch den Weg in die dritte Bekleidungsschicht finden. Outdoorjacken mit einer Membrane lassen zwar die Feuchtigkeit passieren, Feststoffe können aber nicht transportiert werden. Daher wird deine Jacke nach und nach von innen „verstopft„.

Durch richtiges Waschen spühlst du die Poren zwar wieder frei, aber durch den Waschvorgang findet auch ein mechanischer Abrieb statt, der auf Dauer wiederum das Aussenmaterial beeinträchtigt Hier gildet: So wenig waschen wie möglich, so viel wie nötig! Je nach Aktivität waschen wir unsere eigene Kleidung nur 1-2 mal im Jahr. Je nach Verschmutzung kann es natürlcih auch sein das öfters gereinigt werden sollte.

Mechanischer Abrieb:

So ein Außenmaterial muss so einiges wegstecken können: Schultergurte vom Rucksack, Gestrüpp, Felsen beim klettern, das Scheuern mit den Ärmeln an der Hüfte, das ständige in der Rucksack stopfen und zu guter letzt natürlich der Abrieb durch die Wächetrommel. Je nachdem wofür Outdoorjacken beworben werden, sind die Schultern und/oder Hüften mit abriebfestem Material ausgestattet. Kleidung aus Polyamid ist grundsätzlich abriebfester als Jacken/Hosen aus Polyester.

Beschädigungen:

Hier können wir eigendlich nicht viel zu sagen. Beim nächsten Geocache einmal nicht aufgepasst, schon outdoorjacken reperaturist die Jacke durch einen Nagel oder ähnlichem um eine Ventilationsöffnung reicher. Gebrauchen kann man sie aber sicherlich nicht. Auch der Funkenflug am romantischen Lagerfeuer sollte nicht unterschätz werden. Viele Jacken sind mit einem sogennanten „rip-stop“ Material ausgestattet. Hierzu sind im Gewebe Nylonfäden im 5 mm Raster eingearbeitet. Löcher können sich also nicht mehr so ohne weiteres vergrößern (Weiterreißfestigkeit) und der Schaden bleibt begrenzt! Im Handel können zuschneidbare Flicken erworben werden, die einfach über die betroffene Stelle geklebt werden. Die Wasserdichtigkeit wird so wieder hergestellt. Zu beachten ist allerdings, das die Flicken auf Outdoorjacken nicht Atmungsaktiv sind, was bei kleinen Flächen aber kaum ins Gewicht fallen dürfte!

Hier gehts weiter zum richtigen waschen!